Wie erkenne ich Mobbing und Cybermobbing

Was kann ich gegen Mobbing und Cybermobbing tun?

Mobbing passiert in direkten Begegnungen oder durch bewusstes Ausschließen einer Person. Das Cybermobbing erfolgt über das Internet und die sozialen Medien. Häufig kommt hier die Rufschädigung hinzu.

Mobbing, egal in welcher Form, kann jeden treffen. Erwachsenen, aber auch immer häufiger Kinder und Jugendliche werden Opfer von Mobbing und Cybermobbing. 500.000 Fälle zählen die Schulen in diesem Jahr.

Meist handelt es sich dabei um Aktivitäten durch andere Schüler, Vereinsmitglieder oder Gruppenmitglieder in den verschiedensten Vereinigungen. Dabei sind beide Parteien stets Mitglieder einer gleichen Gruppe. Opfer und Täter sind dabei auf einer gleichen Hierarchieebene (Kollegen oder Schüler) oder einander über- bzw. untergeordnet (Chef und Angestellte).

Mobbing ist eine Spirale, die sich mit jeder Handlung weiterzuspitzt. Die Angreifer tun etwas und verstärken damit die Angst des Opfers. Meist handelt sich bei den Angriffen um bewusste Schikane oder das konsequente Ausgrenzen einer einzelnen Person über einen langen Zeitraum. Das Mobbing ist nicht alleine ein seelischer Angriff auf eine Person, sondern kann auch einen körperlichen Bezug haben. Ziel der Attacken ist es dabei, das Selbstwertgefühl der betroffenen Person systematisch zu zerstören.

Oft fällt es Mobbing Opfern schwer, Hilfe zu suchen. Die Grenzen zu Beleidigung sind schwammig. Zunehmende Emotionen und eine Verzerrung der Wahrnehmung, als eigener Schutz, lassen die Grenzen verschwimmen. Die Beweislage wird dann schwierig.

Was Sie konkret tun können bei Mobbing:

Wer Opfer von Mobbing ist, sollte ein Tagebuch führen. Dies dient in der Regel als ausreichender Nachweis und belegt den längeren Zeitraum, als auch die Regelmäßigkeit und Verstärkung von Mobbing Angriffen durch die Täter.

Ansprechpartner sind Freunde und Bekannte, aber auch der Weißer Ring oder das Notruftelefon, die erste Hilfe leisten. Betroffene sollten auch eine Anzeige bei der Polizei in Erwägung ziehen.

Ein Selbstschutztraining kann ein hilfreicher Schutz vor Mobbing sein und unterstützt mit einer gezielten Körpersprache, um nicht Opfer von Mobbing zu werden und mehr Selbstbewusstsein auszustrahlen.

Überzeugen Sie sich gerne selbst in einem unserer kostenlosen Probetrainings und erlernen Sie die grundlegenden Techniken, die jeder Mensch schon mit sich bringt und die nur noch fein getunt werden muss: Die Körpersprache, Haltung und nonverbale Kommunikation in Kombination mit Achtsamkeit und Selbstsicherheit. Damit beherrschen Sie wichtige Grundlagen für ein deeskalierendes Verhalten und setzen Zeichen in der Gewaltprävention!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr KMC-Team

Trainingspause 12.07

Hallo zusammen,

am Dienstag 12.07 findet kein Training statt.

Euer KMC-Team

Körpersprache, Mimik, Gestik in der Selbstverteidigung

Bist du ein potenzielles Opfer – ja oder nein?

Täter und Opfer kennen sich oft nicht, wenn es zu einer Straftat kommt. Trotzdem greifen Täter nur in seltenen Fällen „spontan“ zu.  Vielmehr erarbeiten sie sich zuvor ein klares Beuteschema, an dem sie ihre Opfer messen und ausmachen.

Viele Täter suchen sich ihre Opfer aufgrund deren Körpersprache aus. Sie beobachten diese eine Zeitlang. Oder sie greifen direkt zu, wenn sie die „Opferhaltung“ in einer Person erkennen. Dazu nutzen sie bestimmte Entscheidungskriterien.

Entscheidungskriterien die Täter als Maßstab verwenden

Täter überlegen sich genau, wann der richtige Zugriff möglich ist. Sie planen ihre Tat und scannen ihr Revier vorher genau ab.

Zum einen wählen sie für einen Übergriff meist unbelebte Bezirke, dunkle Gassen oder Parks. Immer häufiger ist auch die Bahn oderbestimmte Stadtbezirke beliebte Angriffsziele.

Doch nicht allein die Beschaffenheit des Tatorts ist entscheidend.

Vielmehr suchen sich die Täter ihre Opfer nach der Körpersprache aus! Damit folgen sie einem sicheren Beuteschema, denn Menschen, die ihre Körpersprache nicht reflektieren und gezielt einsetzen, sind beliebte Opfer. Und davon gibt es viele!

Schließlich wissen viele Menschen nicht, dass ihre Kommunikation zu einem erheblichen Teil aus ihrer Körpersprache, ihrer Haltung und ihrem Auftreten besteht. Gestik und Mimik sagen dabei meist mehr als tausend Worte! Vor allem einem Täter, der sich darauf spezialisiert hat und Opfer schnell an diesen Schwachstellen erkennt.

Deine Körpersprache entscheidet, ob du ein potenzielles Opfer bist!

Wenn du in den Spiegel schaust, achte einmal auf deine Haltung. Alternativ kannst du auch einen Spaziergang durch die Stadt machen und Menschen beobachten. Schnell wird dir auffallen, wie entscheidend die Körpersprache ist und, welche Wirkung sie erzeugt. Vielleicht erkennst du sogar jemand Tatverdächtigen aufgrund seines Verhaltens und der Weise, wie er sein Gebiet observiert?

Unsicherheit oder auch Angst machen sich körperlich bemerkbar. Die Schulter hängen nach unten durch. Der Körper wirkt leicht nach innen gebogen. Du siehst aus, als wolltest du deine Organe und deine empfindlichen Körperstellen intuitiv schützen. Die Folge: Deine Haltung spricht für sich! Du strahlst aus, dass du verletzlich bist und dich durch deine Haltung vor etwas schützt. Du willst nicht auffallen. Du machst dich klein. Du hast Angst!

Da du deinem Gegenüber so signalisierst, dich mit deiner Unsicherheit abgefunden zu haben, ist von dir wenig Widerstand zu erwarten. Das ist fatal, denn: Täter nutzen das schamlos aus! Du bist sein nächstes Opfer!

Eine sichere Körperhaltung zu demonstrieren hat Vorteile!

Die Körperhaltung bringt dir mehr Sicherheit. Dich mit ihr zu beschäftigen hat viele Vorteile.

Ein erster Vorteil liegt auf der Hand: Mit einer selbstbewussten Körperhaltung wirst du von Tätern nicht pauschal als Opfer eingestuft.

Wenn du bewusst durch den Alltag gehst und dabei auf deine Haltung und dein Umfeld achtest, dann nimmst du Gefahren schneller wahr. Du entwickelst einen sechsten Sinn und erkennst im Vorfeld, wann sich eine Bedrohung anbahnt. Dadurch kannst du deutlich effizienter reagieren und bleibst durch die gedankliche Vorwegnahme der Gefahr handlungsfähig. Du bewahrst dich mit deiner bewussten Wahrnehmung vor einer Schockstarre.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du mit der Entwicklung eines Bewusstseins für eine sichere Haltung auch gleichzeitig im Stande bist, potenzielle Täter schneller zu erkennen.

Die Körperhaltung von potenziellen Tätern durch die Entschlüsselung der Körpersprache entlarven

Täter fokussieren sich auf ihr Umfeld. Bevor sie „Zuschlagen“ orientieren sie sich genau und observieren ihr Umfeld und anwesende Personen. Diesen „Scan Blick“ bemerkst du, wenn du dich ein wenig mit Körpersprache auskennst. Sie verhalten sich „auffällig unauffällig“. Schnell fühlen sie sich durch deine Anwesenheit oder deine Blicke provoziert.

Aus dem Grund solltest du ganz genau auf dein Verhalten achten. Erkennst du verdächtige Personen, musst du die richtige Haltung und Körpersprache einnehmen. Einen direkt Blickkontakt oder ein unsicheres Auftreten solltest du tunlichst meiden. Am besten begibst du dich aus der Gefahrenlage und holst die Polizei.

Deine Körpersprache beantwortet dir die Frage, ob du ein potenzielles Opfer bist

Wenn du dich schützen möchtest und mehr über die Körpersprache erfahren willst, solltest du ein Selbstschutztraining  bei Tao Sports Selbstverteidigung besuchen. Hier lernst du die verschiedenen Bedrohungslagen und die Antworten darauf kennen. Professionelle Trainer vermitteln dir, wie du dich richtig verhältst. Sie zeigen dir, wie du mit deiner Körperhaltung klare Signale schaffst und wie du Gestik, Mimik und Körpersprache so einsetzt, dass du nicht als Opfer eingestuft wirst!

Erkundige dich jetzt und lerne mehr über dich und deine Wirkung auf andere!

Lust auf ein kostenloses Probetraining in Wassertrüdingen oder Unterhaching? Einfach melden und einsteigen!

Informiere dich jetzt über unser Angebot und vereinbare gleich ein kostenloses Probetraining. Damit machst du dein Leben sicherer und zeigst Zivilcourage anderen gegenüber!

Dein Team von Krav Maga Combatives

Umstellung Webseite

Wir haben die Software der Webseite von WordPress Enfold-Theme auf Elementor umgestellt und dabei das Design leicht verändert und teilweise auch neue Inhalte eingestellt.

Ansonsten läuft das Training ganz normal weiter.

Bei Interesse kommt gerne vorbei.

Training in familiärer Atmosphäre im Landkreis Ansbach

Hallo zusammen,

nach dem Neustart Mitte März 2022 sind wir weiterhin regulär und regelmäßig aktiv. Im beschaulichen Röckingen am Hesselberg, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Ansbach bieten wir ins Mittelfranken unser Konzept des Krav Maga Combatives derzeit einmal pro Woche an. Röckingen liegt hierbei relativ zentral und ist für die umliegenden Gemeinden aber auch aus den umliegenden Kreisstädten Oettingen, Dinkelsbühl, Feuchtwangen oder auch aus Gunzenhausen beziehungsweise dem Altmühltahl gut erreichbar.

Wir haben die Möglichkeit Indoor in der Trainingshalle der ehemaligen Grundschule – jetzt dem Dorfgemeinschaftshaus Röckingen, zu trainieren, oder auch Outdoor direkt auf dem Hartplatz mit direktem Blick auf Mittelfranken höchsten Berg und direkt neben dem alten Schloss.

Bei Interesse oder Fragen kommt gerne auf uns zu! Jeder kann gerne unverbindlich vorbeischauen und sich überzeugen!

Sei Dein eigener Bodyguard

Werde aktiv und nimm dein Selbstschutztraining “ SELBST “ in die Hand !

Ein Bodyguard ist in Selbstschutz und Selbstsicherheit bestens geschult. Er ist dazu da, andere zu beschützen und dabei das Umfeld stets zu sichern. Die besondere Kunst liegt darin, dabei nicht aufzufallen und der zu schützenden Person ein möglichst freies Lebensgefühl zu gewährleisten und gleichzeitig das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

Bei unsvermitteln wir dir diese Ansätze, damit du dich als Person unauffällig schützen kannst und für den Ernstfall richtig ausgebildet bist. Wir zeigen dir, wie du mit der Intuition eines Bodyguards und Achtsamkeit dein Umfeld richtig sicherst und so potenzielle Gewalttaten besser abwehren kannst. Du verwandelst Angst und Unsicherheit in Energie und setzt deine Sinne ganz bewusst ein.

Damit bieten wir ein Selbstsicherheitstraining, das nicht auf die Offensive setzt, sondern für ein defensives und reaktives Handeln im Notfall steht. Mit Krav Maga Combatives bleibst du aufmerksam. Du bewertest die Gefahrenlagen richtig. Du handelst effizient und aus deiner natürlichen Körpermitte heraus. Ganz wie ein Bodyguard.
Der Bodyguard im Hintergrund

Bodyguards und Personenschützer verhalten sich unauffällig. Für viele sind sie unsichtbar. Vielleicht erinnerst du dich an deinen letzten Konzertbesuch? Oder an eine Nachrichtenübertragung im Fernsehen, bei der berühmte Persönlichkeiten oder Politiker aufgetreten sind? Künstler, Politiker und andere Personen, die öffentlich gefährdet sind, haben alle einen oder mehrere Bodyguards. Das Besondere daran: Im Alltag bemerkt man sie nicht. Sie kleiden sich unauffällig, observieren die Umgebung stets aus dem Hintergrund und verhalten sich dabei sehr defensiv.

Dieses Verhalten ist ein gutes Vorbild für jeden, der Selbstschutz und Selbstverteidigung trainieren und lernen möchte. Denn so, wie andere auf ihren Schutzengel vertrauen, so kannst du auch deine Sinne zu deinem inneren Bodyguard trainieren.

Deine Intuition und deine Wahrnehmung werden bei Krav Maga Combatives so geschult, dass du Gefahren schneller wahrnimmst oder diese schon durch dein Auftreten und Handeln verhinderst. Im Notfall weißt du dennoch intuitiv richtig zu handeln. Dabei nutzt du deine individuelle Körperkraft und natürliche Bewegungen, die authentisch zu deinem Bewegungsmuster sind. Anstelle von bestimmten und einstudierten Griffen und Kicks aus der Selbstverteidigung wie beispielsweise dem Karate und dem Thai Boxen, die präzise und auf Wettkampfniveau trainiert werden, kann bei Krav Maga Combatives jeder lernen, seinen Körper so einzusetzen, dass er Gefahren abwendet und den Feind abwehren kann. Neben dem körperlichen Training geht es bei Krav Maga Combatives auch um die Bedrohungsstufen, das Notlagegesetz und zu erlernen, wie du dich effizient und individuell im Notfall verhalten kannst. Eben wie ein Bodyguard. Außerdem findest du in Krav Maga Combatives zahlreiche Elemente aus der traditionellen Kampfkunst automatisch und an authentische Alltagssituationen adaptiert, wieder.
Alle Sinne auf Selbstschutz programmiert mit Krav Maga Combatives

Krav Maga Combatives spricht alle deine Sinne an und setzt besondere Trigger, die die richtigen Handlungsmuster in gefährlichen Situationen automatisch auch im Unterbewusstsein einleiten. Zudem trainierst du deine Achtsamkeit und lernst, wie du Gefahren, etwa durch die falsche Kleidung, Waffen oder unsicherem Auftreten bereits vermeidest.

Krav Maga Combatives ist ein Straßenkampf. In diesem trainierst du deinen Körper (Kraft und Fitnesslevel) sowie deine Ausdauer (Durchhaltevermögen, Kondition) und dein Mindset (Siegeshaltung, sicherer Körpersprache). Außerdem erlernst du zahlreiche Taktiken aus den Bereichen Achtsamkeit, Qi Gong und der Atmung. Alles, was ein Bodyguard braucht.
Das frühzeitige Erkennen von Gefahrensituationen

Das Training trainiert deine Wahrnehmung und deine Achtsamkeit. Nach einiger Zeit wirst du dein Umfeld bewusster beobachten. Du kannst (potenzielle) Täter von Anfang an richtig klassifizieren und so die Gefahrenlage besser bewerten. Gleichzeitig entwickelst du mehr Selbstbewusstsein und verbesserst deine Kondition und Körperhaltung. Eine sichere, aufrechte Haltung, tiefe und ruhige Atmung sowie klare Kommunikation (verbal und non-verbal) helfen dir, deine Sinne wie ein Bodyguard einzusetzen und ein besseres Gespür für das Geschehen um dich herum zu bekommen.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

Jede Angriffssituation kann in drei wiederkehrende Phasen aufgeteilt werden:

  • Vor-dem-Kampf-Phase
  • Im-Kampf-Phase
  • Nach-dem-Kampf-Phase

In jeder der drei verschiedenen Phasen, die oft schnell und unbemerkt ineinander übergehen, geht es vor allem darum: Die Gefahr kommen zu sehen!Denn nur, wer die lauernde Gefahr unmittelbar erkennt, der bleibt handlungsfähig und kann diese effizient und schnell abwenden.

Genau hier setzt das Selbstschutz Training an und konditioniert Personen darauf, durch Bewusstsein und Aufmerksamkeit, Gefahren richtig abzuwenden. Durch die Kultivierung einer verinnerlichten mentalen und körperlichen Achtsamkeit, sind Körper und Geist zu jedem Zeitpunkt, immer in einem Standby Modus, um schnell handeln zu können und den eigenen Selbstschutz zu aktivieren. Damit setzt das Selbstschutztraining beim Einsatz der Ressourcen ein, die jeder Mensch von Geburt an mit sich trägt und die weitaus mehr bringen als Waffen und Gewalt: die eigenen mentalen und körperlichen Abwehrmechanismen.

Sind diese erst richtig trainiert, kann jeder sich schnell aus der Opferrolle befreien und bleibt in allen Lebenslagen vorbereitet, schnell und handlungssicher.
Die fünf Stufen der Selbstverteidigung – Selbstschutz

Jeder Angriff verläuft individuell und hängt im Wesentlichen von der Absicht des Täters und dem Verhalten des Opfers ab. Aus diesem Grund ist es schwierig, ein pauschal für alle Gewalttaten zutreffendes und richtiges Verhalten vorherzusagen und einzustudieren. Generell gelten zwei elementar wichtige Fakten:

Aufmerksamkeit verhilft zu mehr Selbstsicherheit und einer verbesserten Reaktionsfähigkeit.
Sich selbst und andere so schnell es geht, aus der Gefahrensituation herausbringen und die sichere Flucht ergreifen.

Das Gute ist, dass man das Bewusstsein und somit die Aufmerksamkeit auf sich selbst und seine Umwelt, auch „mental awareness“ genannt, trainieren kann und diese uns oftmals ermöglicht, deutlich schneller zu reagieren und im Notfall handlungsfähig zu bleiben, um sich und andere in Sicherheit zu bringen.

Doch nicht immer gelingt das ohne weiteres, denn an einem Angriff können auch mehrere Täter beteiligt sein, oder die Situation sich schneller zuspitzen, als zunächst erwartet.

Damit man auf alle Gefahrenpotenziale vorbereitet ist, sollte man sich die fünf Stufen des Selbstschutzes bewusst sein und geistig, wie auch körperlich auf diese vorbereitet sein. Die fünf Stufen lauten:

  1. Aufmerksamkeit
  2. Kontrolle der Situation
  3. Präventionsmaßnahmen
  4. Reagieren auf den anhaltenden Überfall
  5. Entkommen

Warum die Stufen 1. „Awareness“ und 5. „Escape“ all entscheidend für unsere Sicherheit sind

Wer sich nicht im Besitz der notwendigen Awareness befindet und seine Umgebung nicht geistig wahrnimmt, der ist auch körperlich nicht im Stande, auf einen Überfall oder eine Gewalttat schnell und richtig zu reagieren. Wer abgelenkt durch Smartphone oder mit Kopfhörern im Ohr durch den Park läuft, verliert bereits eine wichtige menschliche Abwehrressource: die pre-fight Intelligenz. Diese menschliche Ressource dient der Erkennung von potenziellen Gefahren in unserem unmittelbaren Umfeld und ermöglicht uns, „ES“ kommen zu sehen. Dabei gleicht sie dem sechsten Sinn, ist aber weitaus mehr als das, da man sie bewusst trainieren und aktivieren kann.

Aufmerksamkeit und die richtige Körperhaltung sind die beste Vorbeugung gegen Gewalttaten und werden durch die bewusste Wahrnehmung und Kontrolle unserer Umgebung noch verstärkt. Allein die gedankliche Überlegung, was passieren kann und die geistig evaluierte Vorwegnahme der möglicherweise eintretenden Situation sind unsere hilfreichste Präventionsmaßnahme, um Selbstschutz und Selbstsicherheit gleichermaßen aufrecht zu erhalten. Im Falle des eintretenden und anhaltenden Überfalls gilt es gleichermaßen, das Aufmerksamkeitslevel hoch zu halten und alle Sensoren darauf zu fokussieren, was als nächstes passieren wird, um der Situation nicht ausgeliefert zu sein und womöglich handlungsunfähig zu werden. Hier gilt es auch zu jedem Zeitpunkt zu beobachten, ob die Situation sich verschärft und womöglich weitere Personen aus dem Hinterhalt auftreten. Anstatt sich auf Gewalt, Waffen und Handgriffe zu fokussieren, sollte die erstmögliche Option immer das Entkommen sein, um Situation und Aggression nicht weiter anzuheizen.

Aktiver Trainingsbetrieb seit März 2022

Hallo zusammen,

seit dem 08. März findet wieder aktiv regelmäßig Training (unter 3G, Vor-Ort-Test möglich) statt. Bei Fragen oder Interesse an einem Probetraining kontaktiert uns am besten direkt über die Standortseiten für Mittelfranken-Hesselberg bzw. München-Unterhaching.

Wir freuen uns auf Euch!

Stay Safe!

Burpee-Songs

Hallo zusammen,

bei der Recherche nach Warm-Up-Programmen haben wir nach sog. „Burpee-Songs“ gesucht. Das sind Lieder die durch oftmals wiederholte Passagen oder Wörter ideal geeignet sind, um eine gewünschte Übungen während des Songs einige Male bei Nennung abzurufen.

Hierzu habe ich zwei Seiten ergoogelt die wir euch gerne mitteilen möchten. Da sind einige schöne Beispiele und Möglichkeiten drin.

https://swimcast.de/landtraining/workout-songs/
http://www.schweinehundbezwinger.de/blog/2017/1/31/work-that-song

Alternativ könnt ihr auch mal bei Youtube schauen. Hier ein Video des Klassikers „Bring Sally up“ von Moby.

Zivilcourage…ein Blick zuviel

Zivilcourage betrifft uns alle im Alltag…….

In Siegburg bei Bonn wurde vor einigen Tagen ein Jugendlicher von einer Gruppe junger Männer brutal zusammengeschlagen und schon am Boden liegend bis auf die Gleise geprügelt.  Von den anscheinend kriminell organisierten Schlägern fehlt bis jetzt jede Spur. (*Stand 24.01.2022)

Leider handelt es sich dabei nicht um einen Einzelfall. Statistiken zeigen, dass brutale Übergriffe – gerade an Bahnsteigen in den letzten Jahren und wohl auch in Zukunft weiter zunehmen.

Polizei und Bundespolizei untersuchen die Vorfälle und stellen dabei fest, dass oft schon ein falscher Blick oder ein Wort zu viel Auslöser sein können.

Leider sind viele Personen in diesem Moment überfordert und halten sich lieber raus. Dabei ist Zivilcourage eine Tugend, die jeder leisten kann und muss, damit die Welt nicht weiter aus den Fugen gerät!

Aggressionen nehmen zu – sowohl bei Gefährdern als auch Gefährdeten

Beim Autofahren pochen alle auf ihr Recht oder gehen riskante Fahrmanöver ein, um doch noch schnell über die Ampel zu gelangen, oder anderen die Vorfahrt zu stehlen. Beim Bahnfahren werden die Füße auf den Sitz gelegt oder im Ruheabteil laut über whats app telefoniert. An der Ampel wird gedrängelt und geschubst, um noch schnell über Grün zu laufen. Selbst an der Supermarktkasse ist die Stimmung oft kriegerisch, dabei warten alle statistisch gesehen gleich lange an Kassen in ihrem Leben!

Unser Leben ist schnell. Die Gesellschaft ist mehr und mehr gespalten und vielen fehlt einfach die Orientierung. Unsicherheit, Angst, aber auch Frust führen dazu, dass immer mehr Personen ihre Emotionen nicht mehr im Griff haben. Sie werden sensibel und anfälliger. Die eigene Unsicherheit führt dazu, dass sich viele in vermeintlich harmlosen Situationen schnell angegriffen oder verbal attackiert fühlen. Einfache Worte werden schneller denn je heiß gekocht oder auch durch die Manipulation der eigenen Gedankenwelt fehlinterpretiert. Dadurch fühlen sich Menschen verletzt und reagieren gereizt. Situationen schaukeln sich schneller hoch und das Aggressionspotenzial steigt. Und all das nicht nur bei ohnehin Gefährdeten, sondern auch bei dir und mir! Anstelle von Zivilcourage tritt heutzutage mehr und mehr die Ellenbogenmentalität und eine Haltung getreu dem Motto: „Wie du mir, so ich doppelt dir!“ ein.

Provokation durch die Täter als Auslöser

Täter nutzen diese Lage schamlos aus. Sie beobachten ihre Opfer und suchen vermeintliche Schwachstellen. Unsicheres Verhalten, ein falscher Blick oder eine zittrige Stimme werden dann zum Angriffspunkt. „Was guckst du?“ oder „Ich bringe dich um!“, aber auch „Schlampe!“ und andere Schimpfwörter lösen in solchen Situationen unverhofft eine unüberlegte Reaktion aus und können verbal und non-verbal schnell zu einer Gefahr werden. Nicht selten geht es dabei um Leben und Tod.

Anstatt sich einzumischen, raten Polizei und Sicherheitspersonal dazu, in solchen Situationen direkt professionelle Hilfe zu holen. Zivilcourage ist nämlich nicht nur, selbst einzugreifen, sondern auch die 110 oder 112 zu wählen und beim Opfer zu bleiben oder die Situation aus sicherer Entfernung zu beobachten, um den Hilfskräften später wichtige Informationen geben zu können. Nur so werden die Täter an den Pranger gebracht und können bestraft werden. Zivilcourage ist das A und O, das eine Gesellschaft zusammenhält und das Leben weiterhin lebenswert und sicher macht.

Falsches Verhalten und fehlerhafte Reaktion

Im Falle eines Angriffs nichts zu tun ist sicherlich der falsche Ansatz. Doch bevor ich mich selbst in Lebensgefahr bringe, sollte ich die Bedrohungslage richtig einschätzen können. Die Bewertung von Gefahrenstufen lerne ich beispielsweise in einem Selbstschutz- oder Selbstverteidigungstraining bei Tao Sports in München. Hier werden die Trigger und Kriterien geschult und in der Praxis immer wieder eingeübt, so dass jeder immer und überall eingreifen kann – nicht nur als Opfer, sondern auch als Helfer mit Zivilcourage!

Schnell sind Menschen in einer gefährlichen Situation überfordert. Das Adrenalin steigt ihnen in den Kopf, macht sich im gesamten Körper breit und die Folge ist eine Handlungsstarre oder sogar ein Schock! Das kann vermieden werden, wenn man sich gedanklich mit den Gefahren auseinandersetzt und mögliche Handlungsszenarien übt und verinnerlicht. Nur so wissen Körper und Geist, was im Notfall zu tun ist und wie man richtig handelt. Auch, wenn es (nur) Zivilcourage ist! Zivilcourage rettet immerhin oftmals Leben!

Ausweglosigkeit – oder wie verhalten?

Zurück zur Schreckenstat in Siegburg. Die Polizei weiß bis heute nicht, wer die Täter sind und hat Schwierigkeiten nach diesen zu fahnden. Viele Details sind unklar. Leider gibt es nur eine Tatsache: Die Täter werden wiederkommen. Andere Täter werden es nachmachen. Schließlich werden immer häufiger solche Straftaten gefilmt und in den sozialen Medien geteilt.

Darum lohnt es sich, sich selbst einmal zu fragen: Was hätte ich in dem Moment getan? Oder, wie würde ich mich verhalten? Gibt es vielleicht sogar potenzielle Risikofaktoren in meinem Verhalten?

Solche Situationen treffen hoffentlich niemanden. Trotzdem müssen sie nicht ausweglos bleiben! Achtsamkeit und Selbstschutz sind Bestandteile, die jeder proaktiv erlernen kann, denn schon eine sichere Körpersprache und eine deeskalierende Kommunikation können dafür sorgen, dass Täter von dir ablassen.

Neben den Selbstverteidigungsgriffen und -techniken werden zahlreiche Elemente der Kommunikation bei Tao Sports in München trainiert. Denn auch eine sichere Atmung und ein bestimmtes Auftreten kann dafür sorgen, dass gefährliche Situationen gar nicht erst eintreten. So schützt man nicht nur sich, sondern auch andere. Schließlich kann auch die Anwesenheit und ein bestimmtes Handeln dafür sorgen, dass Täter von ihrem Opfer ablassen und Schlimmeres vermieden werden kann.

Selbstverteidigung oder Selbstschutz Training als gezielte Maßnahme für mehr Sicherheit

Die Grundgriffe der Selbstverteidigung und die rechtliche Grundlage für die Notwehr lernst du bei KMC in jedem Training. Sie bildet unsere Handlungsmaxime, denn uns kommt es auf zwei Dinge an: Selbstschutz und Zivilcourage!

Wir zeigen dir, wie du Gefahren durch mehr Achtsamkeit schneller wahrnimmst und effizient dagegenwirkst. Jede Bedrohungslage hat gewisse Trigger, die du effizient nutzen kannst, um dem Täter entgegenzuwirken und deeskalierend einzugreifen. Das gilt auch für deine eigenen Angstmomente!