Wie man mit den psychischen Folgen eines Einbruchs umgeht

Die Auswirkungen eines Einbruchs gehen über das Materielle hinaus

Ein Einbruch in das eigene Heim kann erhebliche psychische Folgen haben, die oft schwerwiegender sind als der materielle Verlust selbst. Neben dem Verlust persönlicher Gegenstände und den Schäden am Eigenheim können die Auswirkungen auf die Psyche tiefgreifend und langlebig sein. Aber was geschieht typischerweise in der Zeit nach einem Einbruch und welche Maßnahmen können Sie ergreifen?

Die weitreichenden psychischen Nachwirkungen eines Einbruchs

Unser Zuhause ist unser sicherer Hafen, unser Rückzugsort, wo wir uns geborgen und sicher fühlen. Ein Einbruch kann dieses Gefühl der Sicherheit schwer erschüttern. Untersuchungen zeigen, dass 50% bis 75% der Einbruchsopfer von anhaltenden Ängsten, Nervosität, Schlafstörungen und Albträumen berichten. Gefühle von Scham, Hilflosigkeit oder Machtlosigkeit sind ebenfalls häufig.

In gravierenden Fällen kann ein Einbruch sogar eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) auslösen, die ohne Behandlung zu emotionaler Taubheit führen und das alltägliche Leben stark beeinträchtigen kann. Es ist daher von großer Bedeutung, nach einem Einbruch professionelle Hilfe zu suchen, sollten die Symptome nicht rasch abklingen. Dies kann dabei helfen, etwaige psychische Schäden zu verhindern oder zu verarbeiten und die eigene Gesundheit wiederherzustellen.

Strategien zur Bewältigung der psychischen Folgen eines Einbruchs

Ein beliebter Selbsthilfeansatz ist der Umzug in eine neue Wohnung. Dies kann erfolgreich sein, wenn die Umgebung als Auslöser für negative emotionale Zustände diente. Allerdings ist ein Umzug keine Garantie für Erleichterung, besonders wenn der psychische Schaden tiefer geht. Eine umfassende psychotherapeutische Behandlung ist oft die sicherste Methode, um zu verhindern, dass die Situation außer Kontrolle gerät. Darüber hinaus vermittelt sie das Gefühl, dass Sie selbst die Kontrolle über Ihr eigenes Leben und Ihre Wohnung haben und sich nicht in ein Vermeidungsverhalten drängen lassen.

Die Rolle von Selbstschutztraining in der Prävention und Bewältigung

Neben diesen Maßnahmen kann es hilfreich sein, kontinuierlich an der eigenen Sicherheit und dem subjektiven Sicherheitsgefühl zu arbeiten. Jede effektive Kampfkunst ist hierbei eine gute Wahl und kann dazu beitragen, ein Gefühl der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit zu fördern. Durch das Erlernen einer Kampfkunst und umfassender Selbstverteidigungstechniken stärken Sie Ihr Gefühl, mit möglichen Bedrohungen besser umgehen zu können.

Diejenigen, die sich nicht hilflos oder machtlos fühlen, können der Situation besser begegnen und wissen, wie sie sich wehren können. Normalerweise suchen Einbrecher das Weite, sobald sie auf  Widerstand treffen. Es ist daher wichtig zu betonen, dass Selbstverteidigung nicht bedeutet, sich in einen Kampf mit einem Einbrecher zu verwickeln, sondern vielmehr darum, sich sicher zu fühlen und zu wissen, wie man in einer solchen Situation reagiert.

„Es ist nicht die Stärke, sondern die Ausdauer, die entscheidet.“ – Benjamin Disraeli

Dieses Zitat des ehemaligen britischen Premierministers Benjamin Disraeli könnte in diesem Kontext symbolisch stehen für die Ausdauer und die Stärke, die es braucht, um sich von einem traumatischen Erlebnis wie einem Einbruch zu erholen und Maßnahmen zu ergreifen, um die eigene Sicherheit zu verbessern.

Präventive Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen

Zusätzlich zur mentalen Vorbereitung sind physische Sicherheitsmaßnahmen ein wichtiger Aspekt des Einbruchschutzes. Professionelle Beratung zur Verbesserung der mechanischen Einbruchsicherung Ihres Hauses ist empfehlenswert. Die Polizei oder Netzwerke wie Zuhause Sicher können in dieser Hinsicht hilfreiche Tipps und Empfehlungen geben. Diese können von der Installation sicherer Fenster und Türen bis hin zu Alarmsystemen und Überwachungskameras reichen.

Empfehlungen für angemessenes Verhalten bei einem Wohnungseinbruch

Ein Einbruch kann eine beängstigende Erfahrung sein, daher ist es wichtig, zu wissen, wie man sich richtig verhält, um sich und andere zu schützen. Hier sind einige grundlegende Richtlinien, die Sie beachten sollten:

  • Sicherheit an erster Stelle: Versuchen Sie nicht, sich dem Einbrecher entgegenzustellen oder den Helden zu spielen. Ihre persönliche Sicherheit hat höchste Priorität.
  • Sofort die Polizei kontaktieren: Über den Polizeiruf 110 können Sie unverzüglich Hilfe anfordern.
  • Licht an: Das Einschalten des Lichts kann Einbrecher abschrecken, da sie nicht entdeckt werden möchten.
  • Machen Sie Lärm: Geräusche können ebenfalls abschreckend wirken und Nachbarn oder Passanten alarmieren.
  • Blockieren Sie nicht den Fluchtweg: Ein in die Enge getriebener Einbrecher kann gefährlich werden. Versuchen Sie daher nicht, den Fluchtweg zu versperren.
  • Behalten Sie eine defensive Haltung: Es ist ratsam, sich defensiv zu verhalten und nicht zu versuchen, den Einbrecher anzugreifen oder aufzuhalten.
  • Beobachten und Erinnern: Versuchen Sie, sich Merkmale des Einbrechers, sein Fahrzeug oder die Fluchtrichtung einzuprägen, sofern dies ohne Gefahr für Sie möglich ist.

Die Rolle von KMC

Bei KMC lernen Sie nicht nur, wie Sie Ihre physische Stärke und Fähigkeiten zur Selbstverteidigung entwickeln können, sondern auch die Kunst der „Awareness“ oder Bewusstseinsbildung. Dies beinhaltet das Bewusstsein für Ihre Umgebung, die Erkennung potenzieller Gefahren und die Entwicklung der Fähigkeit, auf diese Gefahren angemessen zu reagieren. Das Erlernen dieser Fähigkeiten kann dazu beitragen, dass Sie sich in Ihrem Zuhause und in Ihrem Leben insgesamt sicherer fühlen.

Fazit

Ein Einbruch kann schwerwiegende psychische Folgen haben, die weit über den materiellen Verlust hinausgehen. Es ist wichtig, diese Auswirkungen ernst zu nehmen und Maßnahmen zur Bewältigung zu ergreifen. Dies kann professionelle Hilfe, physische Sicherheitsmaßnahmen und das Erlernen von Selbstverteidigung und „Awareness“ beinhalten. Bei Tao Sports können wir Sie in diesen Bereichen unterstützen und dazu beitragen, dass Sie sich in Ihrem Zuhause und in Ihrem Leben sicherer fühlen.

Unterstützung für Opfer von Verbrechen

Sollten Sie bereits Opfer eines Verbrechens geworden sein, gibt es Organisationen, die Ihnen helfen können, die emotionalen und physischen Folgen zu bewältigen. Eine solche Organisation ist der Weiße Ring. Sie bieten Unterstützung und Beratung für Opfer von Kriminalität und ihre Familien. Darüber hinaus gibt es auch andere Organisationen wie Opferhilfe Deutschland oder Opfer-Telefon, die ebenfalls Unterstützung für Verbrechensopfer anbieten.

Inspiration und Zitat zur Sicherheit

Zu guter Letzt möchte ich ein Zitat einer bemerkenswerten Persönlichkeit zum Thema Sicherheit mit Ihnen teilen. Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, sagte einst:

„Diejenigen, die wesentliche Freiheit aufgeben würden, um ein wenig vorübergehende Sicherheit zu erwerben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.“ Benjamin Franklin

Dieses Zitat weist auf die Balance hin, die wir alle in unserem Leben suchen müssen. Wir möchten uns sicher fühlen, ohne unsere Freiheit aufzugeben. Durch Bildung, Vorbereitung und die Inanspruchnahme der verfügbaren Ressourcen können wir diese Balance erreichen und ein Leben führen, das sowohl sicher als auch erfüllt ist.

Was ist der Gray Man im Bereich Selbstschutz?

Was ist der Gray Man im Bereich Selbstschutz?

Der Gray Man ist ein Konzept, das sich auf die Fähigkeit einer Person bezieht, in einer Menschenmenge unterzutauchen, unauffällig zu bleiben und keine ungewollte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Im Bereich des Selbstschutzes ist es eine Strategie, um potenziellen Bedrohungen aus dem Weg zu gehen und Konflikte zu vermeiden.

Warum ist das Gray Man-Konzept sinnvoll?

Das Gray Man-Konzept ist aus mehreren Gründen sinnvoll:

  1. Sicherheit erhöhen: Indem Sie unauffällig bleiben, vermindern Sie die Wahrscheinlichkeit, zum Ziel von Kriminellen oder gewaltbereiten Personen zu werden.
  2. Deeskalation: Als Gray Man vermeiden Sie es, in Konflikte verwickelt zu werden, und können dadurch potenziell gefährliche Situationen frühzeitig entschärfen.
  3. Situationsbewusstsein: Das Konzept fördert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit für die Umgebung und die Menschen in der Nähe, was zu einer besseren Einschätzung von Gefahren und angemessenen Reaktionen führt.

Wie du zum Gray Man wirst

Um zum Gray Man zu werden und erfolgreich unauffällig zu bleiben, sollten Sie einige grundlegende Prinzipien beachten:

1. Kleidung und Erscheinungsbild

Wählen Sie neutrale Farben und Kleidungsstücke, die weder zu auffällig noch zu ungewöhnlich sind. Vermeiden Sie Markenlogos und auffällige Accessoires. Halten Sie Ihr Erscheinungsbild gepflegt, aber nicht zu herausstechend.

2. Körpersprache

Achten Sie auf Ihre Körpersprache, um Selbstbewusstsein und Unauffälligkeit auszustrahlen. Vermeiden Sie plötzliche Bewegungen oder auffällige Gesten. Gehen Sie mit aufrechter Haltung und einem gleichmäßigen, unaufgeregten Schritt.

3. Verhalten

Passen Sie Ihr Verhalten der Umgebung an. Seien Sie freundlich und höflich, ohne unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Vermeiden Sie lautes Sprechen oder Lachen und halten Sie Blickkontakt auf ein Minimum.

4. Situationsbewusstsein

Trainieren Sie Ihr Situationsbewusstsein, indem Sie stets auf Ihre Umgebung achten und mögliche Gefahren frühzeitig erkennen. Beobachten Sie die Menschen um Sie herum und achten Sie auf ungewöhnliches oder verdächtiges Verhalten.

5. Vorbereitung und Planung

Seien Sie auf unterschiedliche Situationen vorbereitet. Informieren Sie sich über die Gegend, in der Sie sich aufhalten, und planen Sie mögliche Fluchtwege oder Ausweichmöglichkeiten im Falle einer Bedrohung. Halten Sie ein Selbstverteidigungsmittel bereit, falls es erforderlich sein sollte.

Fazit vom Gray Man-Konzept

Das Gray Man-Konzept ist eine effektive Strategie, um im Bereich Selbstschutz für mehr Sicherheit und Deeskalation zu sorgen. Indem Sie unauffällig bleiben, Ihr Situationsbewusstsein schärfen und sich auf mögliche Gefahren vorbereiten, können Sie potenzielle Bedrohungen minimieren und besser auf unerwartete Situationen reagieren. Die Umsetzung dieser Prinzipien kann Ihnen dabei helfen, sich in einer unsicheren Welt sicherer und selbstbewusster zu fühlen.

Besuchen Sie uns für weitere Informationen und nehmen Sie Kontakt mit uns  auf, um einen ersten Eindruck von unseren  Trainingsangeboten zu erhalten. Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Sicherheit, Selbstbewusstsein und persönlichem Wachstum zu begleiten.

Einstellung in der Selbstverteidigung

Warum ist eine richtige Einstellung – Mindset in der Selbstverteidigung – Selbstschutz wichtig und diese zu trainieren

Sicherheit ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Wir wollen uns und unsere Familie vor Bedrohungen und Gewalt schützen. In diesem Zusammenhang ist die Selbstverteidigung ein wichtiger Faktor. Aber wie steht es mit der mentalen Vorbereitung? Wie wichtig ist eine richtige Einstellung – Mindset – in der Selbstverteidigung? Und wie kann man dies trainieren? In diesem Artikel wollen wir diese Fragen beantworten und Ihnen zeigen, warum es wichtig ist, eine richtige Einstellung in der Selbstverteidigung zu haben.

Warum eine richtige Einstellung in der Selbstverteidigung so wichtig ist

Eine korrekte EinstellungMindset – in der Selbstverteidigung ist unerlässlich. Es geht nicht nur um die körperliche Verteidigung, sondern auch um den mentalen Aspekt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass wir in einer gefährlichen Situation falsch reagieren und uns oder andere in Gefahr bringen. Eine korrekte Einstellung hilft uns, in brenzligen Situationen ruhig zu bleiben und eine schnelle und effektive Reaktion zu gewährleisten. Eine gute Einstellung ist die Basis für ein erfolgreiches Selbstverteidigungstraining.

Wie man eine korrekte Einstellung in der Selbstverteidigung erreichen kann

Eine korrekte Einstellung in der Selbstverteidigung kann man trainieren. Dabei geht es darum, sich auf die eigenen Stärken und Schwächen zu konzentrieren und die Selbstsicherheit zu stärken. Ein Selbstverteidigungskurs kann hierbei helfen. Dabei werden nicht nur die physischen Fähigkeiten trainiert, sondern auch die mentalen Fähigkeiten. Durch Rollenspiele und realitätsnahe Situationen wird das Verhalten in Gefahrensituationen geübt und trainiert. Ein guter Selbstverteidigungskurs vermittelt nicht nur Techniken, sondern auch die richtige Einstellung und das Selbstbewusstsein.

Handlungsempfehlungen für unsere Selbstschutzkurse

Unsere Selbstverteidigungskurse bieten ein ganzheitliches Training. Wir vermitteln nicht nur Techniken, sondern auch die richtige Einstellung. Unsere Kurse sind auf die Bedürfnisse von Frauen und Männern abgestimmt. Wir bieten Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Unser Trainerteam besteht aus erfahrenen Experten und wir legen großen Wert auf die individuelle Betreuung unserer Teilnehmer. Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch die Fähigkeit hat, sich selbst zu schützen. In unseren Kursen lernen Sie, wie Sie sich und Ihre Familie schützen können und wie Sie eine korrekte Einstellung in der Selbstverteidigung erreichen können.

Erfahrungsberichte aus unseren Selbstschutzkursen

In unserem Training oder Seminaren haben viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Einstellung in der Selbstverteidigung positiv verändert. Durch das Training haben sie mehr Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit gewonnen und können jetzt in brenzligen Situationen schneller und effektiver reagieren.

In der Selbstverteidigung ist das Mindset genauso wichtig wie die Technik. Wenn Sie lernen möchten, sich effektiv selbst zu verteidigen, sollten Sie Ihre Einstellung stärken und trainieren. Unsere Selbstschutzkurse bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten zu verbessern und Ihre Ängste zu überwinden.

Persönliche Sicherheitscheckliste für die Karnevalstage!

Gefahrenbewusstes Verhalten im Karneval – wenn et Trömmelche jeht…

Die Karnevalstage stehen vor der Tür und in den Hochburgen herrscht reges Treiben. Die Stimmung steigt. Die Jecken feiern ausgelassen. Das ein oder andere Bier oder Schnäpsle lassen den Ernst des Lebens schnell vergessen.

Leider gibt es neben Kamelle fangen, Singen und Schunkeln auch die anderen Seiten des Karnevals: Überfälle, Diebstähle und andere Straftaten!

Bitte blendet diese nicht aus! Seid achtsam, merkt euch auffällige Personen und wendet euch im Notfall frühzeitig an Polizei und andere Ersthelfer!

Hier noch einige Eckpunkte, die ihr im Hinterkopf halten solltet:

Täter spezialisieren sich auf die Freizügigkeit und Gelassenheit im Karneval

Potenzielle Täter suchen sich ihre Opfer gezielt aus. Dabei achten sie vor allem auf die Körpersprache, das Auftreten und natürlich auch auf das Verhalten der Opfer. Wer unsicher wirkt, eine zittrige Stimme hat, oder ausgelassen feiert und durch den Konsum von Alkohol eine verzögerte Reaktionsfähigkeit hat, kommt schnell als Opfer ins Spiel, ohne es zu merken.

Gefahrenquellen könnt ihr vorher reduzieren!

Ihr könnt die Gefahr, Opfer zu werden, von vornherein verringern. Haltet euch an Freunde und Bekannte und fahrt nicht alleine mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Lauft beleuchtete und belebte Straßen und sorgt dafür, dass Ihr im Notfall schnell Hilfe bekommt. Das bedeutet, setzt euch an den Notfallknopf im Zug, oder informiert eure Eltern oder Bekannte, wo ihr seid und welchen Weg ihr, wann zurücklauft. Plant eure Rückkehr am besten gleich in einer Gruppe!

Lenkt euch nicht mit dem Handy am Ohr ab und achtet stets auf eure Umgebung. Sobald euch etwas auffällt, reduziert das Risiko, in dem Ihr der Situation schnell entkommt oder diese durch eine sichere Körpersprache und ein klares: „Weg!“ ablehnt. Auch die gezielte Ansprache von anderen Personen kann hilfreich sein!

Getränke niemals unbeaufsichtigt lassen, keine geöffneten Süßigkeiten konsumieren

Immer häufiger kommen auch K.O. Tropfen ins Spiel. Lasst eure Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmt keine geöffneten Getränke oder  Süßigkeiten von Fremden! Meldet alles Auffällige, wie beispielsweise Haut Tattoos, die verschenkt werden, und oft mit Drogen gespickt sind, direkt der Polizei!

Das Notwehrgesetz – der §32, Strafgesetzbuch

Gerade Frauen brauchen zu Karneval keine Angst haben, sich zu wehren. Die Notwehr ist in §32 des Strafgesetzbuches geregelt. So ist die Abwehr von Angriffen und die Selbstverteidigung gesetzlich gestattet. Frauen haben hier häufig eine Hemmschwele. Dabei ist es wichtig, frühzeitig zu handeln und sich aus der Gefahr zu befreien. Das gilt zur Not auch beim Einsatz von Selbstschutz und Gegenständen zur Verteidigung. Aber bitte nehmt nicht unüberlegt Taschenmesser, Pfefferspray und Co mit. Benutzt diese nur, wenn ihr im Umgang absolut sicher seid. Zu schnell geraten diese in die Hände von professionellen Angreifern und werden zu eurer eigenen Heimtücke!

Auch Taschendiebe sind vermehrt im Einsatz!

Hütet euch in Menschenmengen auch vor Taschendieben. Diese nutzen die Gelegenheit, schnell und unbemerkt, ein Handy aus der Tasche zu ziehen oder die Tasche zu entwenden. Schließt Reißverschlüsse und nehmt nur das Nötigste mit, so seid ihr weniger interessante Opfer für Raubdiebe.

Alaaf und Helau sicher genießen

Wir wünschen euch eine schöne Karnevalszeit und hoffen, dass ihr diese voll genießen könnt. Achtet auf euch selbst und euer Umfeld. Denn: Selbstsicheres Auftreten, Achtsamkeit und Selbstschutz geben euch schon einen Grundschutz. Außerdem seid ihr so bestens ausgestattet, um im Notfall richtig zu handeln.

Zur richtigen Selbstverteidigung gehört auch das gekonnte Einschätzen, bewerten und Handeln in der angespannten oder gefährlichen Situation!

In diesem Sinne sagen wir Alaaf und Helau! Lasst es euch gut gehen – von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch!

Präventiv gegen Gewalt

Was ist Gewalt und wie können wir sie verhindern?

Übergriffe an Kindern häufen sich. Amokläufe an Schulen sind mehrfach im Jahr ein Thema. Bedrohungen und Angriffe auf Lehrer und unter Schülern geschehen wöchentlich. Leider überhören wir solche Nachrichten schon. Oft werden sie dem politischen Weltgeschehen untergeordnet. Leider, dann die Gewalt in unseren Städten ist subtil und hat weitere Folgen, als wir bei einem einfachen Zeitungsbericht annehmen.

Drogen, Mobbing und sexuelle Übergriffe sind leider an der Tagesordnung. Neben körperlichen Angriffen steigt die Zahl der psychischen Taten.

Viele Kinder haben Angst und möchten nicht mehr zur Schule gehen. Sie schämen sich und reden nicht offen, über das, was sie bewegt und was sie fürchten! Immerhin glauben die Großen ja, dass die Schule ein sicherer Ort ist – leider bleibt es bei dem Glauben!

Gewaltprävention – viel zu selten aber extrem wichtig!

Einzelne Schulen und auch Kirchen thematisieren das Thema Gewalt an Schulen und vor alle Gewalt an Kindern heute. Sie gehen an die Öffentlichkeit. Leider passiert wenig, denn wie wir jeden Tag aus den Medien erfahren, bleibt die Gewalt ein Thema.

Dabei wäre es zu mindestens ein erster Schritt in die richtige Richtung, Gewaltprävention als Schulfach anzubieten und sowohl für Aggressoren als auch potenzielle Opfer mehr Schutz anzubieten.

Anscheinend ist vielen die Bedeutung von Gewaltprävention und ihr Spektrum an Möglichkeiten nicht bewusst!

Was bedeutet Gewaltprävention?

Die Gewaltprävention beschreibt alle Maßnahmen, die Gewalttaten vorbeugen. Außerdem bieten sie Aspekte wie die gewaltfreie Kommunikation oder eine sichere Körpersprache, die die Anzahl an Übergriffen durch mehr Opferschutz verringern könnten.

Gewaltprävention eignet sich dabei schon bei den Kleinsten. Sie kann in Kindertagesstätten und Grundschulen angeboten werden, aber auch im Betrieb und für Privatleute. Denn die Gewaltprävention sensibilisiert für Gefahren und hilft dabei, diese schneller zu erkennen und deeskalierend zu reagieren. Denn Gewalt gehört zu unserer Gesellschaft und die Prävention vor dieser ist genauso wichtig, wie das Lernen des 1 mal 1 und der Deutschunterricht. Zudem kann die Gewalt jeden treffen und keiner ist geschützt – ganz egal welchen Alters, welchen Geschlechts oder welcher Herkunft.

 Gewaltprävention schützt und rettet Leben!

Babys brauchen viel Schutz. Dazu zählt die körperliche Nähe, aber auch die psychologische Verantwortung der Eltern. Denn sie schaffen die Grundlage für ein Kind, das immer selbständiger wird.

Eltern wünschen sich das Beste für ihr Kind und investieren in Sportunterricht, Musikunterricht und andere Angebote, damit die Kinder ihre eigene Persönlichkeit entwickeln. Doch genauso wichtig, wie das Erlernen der Verkehrsregeln und das Fahrradfahren, sind auch das Leben in Sicherheit und der Schutz vor Übergriffen.

Angebote zu Selbstschutz und Sicherheit kommen in unserer Gesellschaft zu kurz!

Leider fühlt sich für die Sicherheit keiner verantwortlich. Die Polizei bietet einzelne Kurse und Selbstverteidigungsschulen schreiben sich das Thema „Gewaltprävention“ auf ihre Fahnen.

Doch warum findet nicht mehr Gewaltprävention in den Schulen und Vereinen statt? Wer zeigt Kindern, wie sie mit Mobbing, Hasstiraden oder Übergriffen umgehen sollen?  Schließlich haben sie ein Recht darauf, altersgerecht für diese Themen sensibilisiert zu werden.

Was Kinder zum Thema „Gewaltprävention“ wissen müssen

Kinder müssen wissen, welche Formen der Gewalt es gibt und das sie selbst ihre eigenen, ganz persönlichen Grenzen ziehen dürfen und müssen, um vor Gewalt geschützt zu sein. Dieses Wissen stärkt ihre Persönlichkeit und damit schafft es Selbstsicherheit und Selbstwirksamkeit gegenüber Fremden. Und darauf haben unsere Kinder ein Recht. Immerhin zeigen Forschungen, dass selbstbewusste Kinder auch glückliche Kinder sind! Sie sind selbstwirkender und erreichen im Leben mehr. Außerdem haben sie so einen Schutz vor Perspektivlosigkeit und Ausgrenzung.

Was KMC tut, um für das Thema „Gewaltprävention“ zu sensibilisieren?

KMC möchte allen einen Zugang zum Schutz vor Gewalt bieten. Dazu zählen nicht nur bestimmte Berufsgruppen, Kinder und Jugendliche. Alle haben das Recht auf ein gewaltfreies Leben! Die Weichen dafür werden früh gelegt. Aus dem Grund liegt es uns am Herzen, sich für die Schwächsten der Gesellschaft einzusetzen und hier aktiv zu werden.

Alle Kurse beinhalten Themen wie Körpersprache und Achtsamkeit. Ein Angebot an Gewaltpräventionskursen geht zudem gesondert und vertieft auf das Thema: „Schutz vor Gewalt“ ein. Sie steigern das Selbstwertgefühl und die Selbstsicherheit. Konfliktsituationen werden hier in authentischen Rahmenbedingungen durchgespielt und Methoden zur präventiven und aktiven Reaktion trainiert.

Das Training stärkt die Zivilcourage und klärt auf, über die Formen von Gewalt und Stellen, die Opfern helfen – auch schon bevor etwas passiert ist!

Eine Bitte an alle Eltern, Großeltern und jede*n mit Herz für Kinder:

Kinder und die Schwachen in unserer Gesellschaft müssen geschützt werden! Aus dem Grund unterstützen Sie uns bitte dabei und teilen sie diesen Link! Sprechen Sie mit Ihren Kindern, Enkelkindern und jungen Menschen über das Thema Gewaltprävention und die Möglichkeit und Wichtigkeit, sich mit dem Thema vertraut zu machen. Am besten gleich heute und nicht erst dann, wenn es zu spät!

Wir danken euch!

Gewaltprävention – auf die richtige De-Eskalation kommt es an

Gewaltprävention – Deeskalation – Selbstschutz

In den seltensten Fällen entsteht Gewalt unvorhergesehen und ohne Vorwarnung. Häufig haben Situationen, die in körperlicher Gewalt enden, eine Vorgeschichte……….

Gewalttaten und brutale Übergriffe nehmen in Europa weiter zu. Die Täter, die zugreifen haben unterschiedliche Motive. Während in der Vergangenheit meist eine Beziehung zwischen Täter und Opfer bestand, suchen sich Kriminelle ihre Opfer heute beliebig aus. Darum ist es schwer zu sagen, wie Mann oder Frau sich sicher davor schützen können. Dennoch haben die Gewaltdelikte in der Vergangenheit meist eins gemeinsam: Die potenziellen Straftäter haben ihre Opfer nach deren Verhalten und Ausdrucksweise ausgesucht. Grund genug für Tao Sports, die Körpersprache und non-verbale Kommunikation als Bestandteil, wenn nicht als Grundlage, in alle modernen Kampfsportarten und den Selbstschutz einzubinden. Selbst bei den Kleinsten thematisieren wir das Auftreten, denn leider schreiben uns immer mehr verzweifelte Eltern an, deren Kinder in der Schule oder außerhalb angegriffen wurden oder immer wieder Opfer von gewalttätigen Übergriffen, auch durch Mitschüler, werden.

Selbstschutztraining, um im Notfall deeskalierend handeln zu können

Die Sicherheit zählt zu unseren Grundbedürfnissen. Leider wird sie heute oft schon früh erschüttert. Immer mehr Gewalt ist an Schulen, aber auch an Universitäten und später im Beruf zu finden.

Selbstsicherheit und Selbstschutz sind hierfür vorbeugend wichtige Kompetenzen, die im Notfall hilfreich sind. Schließlich können viele Opfer ihre Opferrolle im Alltag verlassen und so selbstsicherer durch das Leben gehen. Denn die Haltung ist Teil der Körpersprache und oft Grund dafür, dass ein Täter sich für ein bestimmtes Opfer entscheidet.

Wer gerade steht, die Schultern zurückzieht und die Beine hüftbreit auf dem Boden positioniert, sieht sicherer aus, als eine Person, die nach vorne gebeugt mit hochgezogenen Schultern, wie ein Schluck Wasser unsicher auf der Erde stehen.

Merke 1: Eine selbstsichere Haltung schreckt Täter ab!

Auch die Atmung und Tonlage sind wichtig und zeigen, ob die Person selbstsicher ist, oder Angst im Spiel ist. Wer schnell und flach atmet, kommt außerdem schnell aus der Puste und hat eine zittrige Stimme. Zwei Dinge, die Täter bestätigen, dass die Person unsicher ist und der Täter somit ein leichtes Spiel haben wird. Anders, also mit einer ruhigen und gleichmäßigen Bauchatmung, wirkt die Person besonnen und hat eine sichere und gleichmäßige Stimme. Das schreckt die meisten potenziellen Täter ab.

Merke 2: Eine tiefe und gleichmäßige Bauchatmung strahlt Selbstsicherheit und überzeugtes Handeln aus!

Weil schon allein durch die drei Komponenten „Atmung“, „Stimme“ und „Körperhaltung“ viele Täter von ihren Opfern lassen, sind sie bei Tao Sports grundsätzlich Bestandteil unserer Trainings und eignen sich auch im Alltag für jedermann, um sicherer vor Gewaltübergriffen zu sein.

Wie handle ich zum Selbstschutz und deeskalierend?

Gewaltprävention beginnt mit der Achtsamkeit und einer bewussten Wahrnehmung des Umfelds. Dazu zählen vor allem Aufmerksamkeit und das frühzeitige Erkennen von Gefahren.

Nur, wer Bedrohungsstufen richtig erkennt, bleibt im Ernstfall auch handlungsfähig.

Leider ist es häufig der Fall, dass Menschen sich selbst durch Handys und Smartphones ablenken oder sich selbst gefährden. Beispielsweise ist ein Zopf zwar eine schöne Frisur, doch auch ideal für einen Angreifer, das Opfer nach hinten zu ziehen. Oft sind die Hände durch Taschen belegt und der Angreifer hat die Möglichkeit zum schnellen Übergriff, weil das Gegenüber sich nicht schnell genug wehren kann. Ein weiteres Manko ist das Telefonieren und nicht regieren zu können.

Um einer Gewalttat vorzubeugen, oder in solch einer Situation schnell zu deeskalieren, braucht es Mut und Selbstbewusstsein. Dies wird wiederum durch eine gewaltfreie Kommunikation und Selbstsicherheit ausgestrahlt. Selbstsicherheit können Menschen schnell lernen. Es handelt sich hierbei um ein Verhalten, das im Ernstfall zum Lebensretter werden kann.

Die individuellen Trainingsschwerpunkte festlegen

Selbstsicherheit und Selbstschutz finden in verschiedenen Zusammenhängen statt. So werden die Inhalte der Trainings an die Arbeitsbedingungen und gleichzeitig an die Lebensbedingungen der Teilnehmenden angepasst. Folglich unterscheiden sich die Inhalte und Methoden eines Trainings in einer Arztpraxis von dem im Jobcenter, dem Kindergarten oder bei der Bahn und Behörden. Auch auf Schulkinder und Studenten wird individuell eingegangen. Bei Letzteren gehen wir im Training auch auf weitere Gefahren, etwa den Einsatz von Waffen, Drogen und K.O.-Tropfen ein.

In allen Trainingseinheiten fokussieren wir uns auf die Menschen – ganz egal, wie alt, welcher Herkunft und welches Geschlecht. Auch Körpergröße, Vorerfahrung und sportliches Leistungsniveau werden berücksichtigt, um jeden ganz individuell aus der Komfortzone zu locken. Auf die einzelnen Persönlichkeitsmerkmale gehen wir bei den Themen „Deeskalierende Kommunikation und Körpersprache“ ein und vertiefen diese Themen bei Bedarf, da sie bedeutend sind für Gewaltprävention und, um gefährlichen Situation schnell zu entkommen.

Auf das Gegenüber eingehen

Wann immer eine Situation gefährlich wird, ist es wichtig, nicht nur ein „Schema F“ abzufahren, sondern auf das Gegenüber einzugehen. Respekt und eine sichere Haltung sind wichtig, um hier zu punkten und dem Gegenüber von Anfang an klare Grenzen aufzuzeigen.

Das bedeutet die Sprache des anderen zu sprechen, ohne dabei ausfallend oder beleidigend zu werden. Gleichzeitig heißt es, sich in die Lage des anderen hineinzuversetzen und versuchen, zu verstehen, was dieser bezwecken will. Denn nicht selten liegen strategische Muster zugrunde, mit denen die Täter etwas bezwingen wollen. Hier ein Beispiel:

Strategische Täter Motive

Täter wünschen sich oft Anerkennung. Sie fühlen sich als Versager und wollen (oder müssen) sich selbst, oder anderen etwas beweisen. Dadurch verfolgen sie eine Absicht. Sie sprechen eine versteckte Sprache, die sich durch Profis und solche, die ein gutes Präventionstraining besucht haben, entschlüsseln lässt. Manche Menschen werden laut, wenn ihnen widersprochen wird, oder sie ihren Willen nicht bekommen. Je öfter ihnen im Leben nachgegeben wurde, desto mehr wird dies zu einem angelernten Verhalten. Schließlich verspricht es Erfolg. Der Täter denkt also, mit lauterer Stimme oder Geschrei schneller ans Ziel zu kommen.

Leider ist das auch häufig so. Andere unterwerfen sich, stecken ihre eigenen Bedürfnisse zurück und leisten den Schreihälsen Folge.
Hierbei spricht man auch von einer strategischen Bedrohungshaltung.

Strategische Bedrohungshaltungen frühzeitig erkennen und Deeskalationsmuster auswählen

Ein Verhaltensmuster zu kennen, heißt nicht, dass man dieses immer entschuldigen muss. Es gibt keine armen Täter!

Aus dem Grund ist es wichtig, auf das Opfer einzugehen. Auf Augenhöhe.

Das bedeutet:  Anstatt direkt das Bedürfnis zu befriedigen und dem Grund, zu schreien, oder laut zu sein, Abhilfe zu leisten, besteht die strategische Option darin, einen Kompromiss zu finden, und dem Gegenüber ein Angebot zu machen.

Das wäre:

  1. Weiterschreien und keine Hilfe / Aufmerksamkeit erhalten. Oder 2.: Aufhören zu schreien und Hilfe zu erhalten, um das Problem zu lösen und unterstützt sowie respektiert zu werden.

Das Gute an einem Kompromissangebot ist, dass es für alle und alles eine passende Lösung gibt! Man muss sie nur erkennen – mit Achtsamkeit.

Authentisch reagieren und zeitnah deeskalieren

In unserem Training gehen wir genau auf diese Deeskalationstechniken ein und bieten damit eine Gewaltprävention, die über die klassische Selbstverteidigung hinausgeht und Aspekte der nonverbalen Kommunikation integriert. Das hilft dabei, die Opferrolle zu verlassen, oder gar nicht erst als Opfer wahrgenommen zu werden. Das zunehmende Adrenalin wird so im Ernstfall in Energie umgewandelt. Der Angegriffene bleibt bei Sinnen und ist reaktions- und handlungsfähig!

Kleiner Tipp: Resilienz steigern

So wie wir unseren Körper trainieren, können wir auch unseren Stressmuskel trainieren, elastisch zu bleiben. Diese Elastizität nennt sich auch Resilienz. Die Resilienz ist eine Fähigkeit, mit zunehmendem Stress und belastenden Emotionen besser umzugehen. Unsicherheit, Angst, Furcht oder Sorge übertragen sich so nicht in unsere Haltung und Körpersprache.  Die Resilienz hilft uns vielmehr dabei, gestärkt und energisch aus einer schwierigen Situation herauszugehen und sie als neutral und Lehrstation in unserem Leben anzunehmen.

Überzeugen Sie sich gerne selbst in einem unserer kostenlosen Probetrainings und erlernen Sie die grundlegenden Techniken, die jeder Mensch schon mit sich bringt und die nur noch fein getunt werden muss: Die Körpersprache, Haltung und nonverbale Kommunikation in Kombination mit Achtsamkeit und Selbstsicherheit. Damit beherrschen Sie wichtige Grundlagen für ein deeskalierendes Verhalten und setzen Zeichen in der Gewaltprävention!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr KMC-Team

Wo liegt der Ursprung von Gewalt

Die Frage nach dem Ursprung der Gewalt

Evolutionär betrachtet ist aggressives Verhalten bei allen Lebewesen von biologischer Notwendigkeit, um in der freien Wildnis zu überleben. Tiere weisen ein aggressives Verhalten auf, wenn sie auf Beutezug sind. Gleichermaßen schützen andere Tiere sich, ihre Kinder und ihr Leben durch den Einsatz von Gewalt in Form eines aggressiven Verhaltens.

Gewalt wird dabei durch Reflexe und Triebe ausgelöst. Bestimmte Bedürfnisse, wie der Hunger oder Emotionen, wie die Angst, sind Auslöser für ein aggressives Verhalten.

Besonders ausgeprägt ist die Entstehung von Gewalt durch die Emotionen der Menschen. Bestimmte Trigger sorgen dafür, dass das Gehirn Signale empfängt, die ein aggressives Verhalten auslösen. Psychologen sprechen bei einem wiederholten Vorkommen auch von einer appetitiven Reaktion, wenn sich durch den Einsatz von Gewalt eine „Genugtuung“ ergibt. Gewalt löst bei Tätern also emotionale Erfolge aus. Aus dem Grund sind sie bereit, Gewalt wieder und wieder einzusetzen, um sich gegenüber ihrem Artgenossen gut zu fühlen und ihnen und anderen zu beweisen, wie stark und überlegen sie sind.

Sind alle Menschen genetisch bedingt zu Gewalt bereit?

Es ist bis heute nicht klar, ob jeder Mensch evolutionär eine gewalttätige Veranlagung hat. Schließlich können auch friedliche und sogar pazifische Menschen gewaltbereit werden, wenn ihre Bedürfnisse nicht erfüllt, oder ihre Werte verletzt werden.

Die Gewaltbereitschaft und, wie diese zutage kommt, ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Abhängig von der Genetik, aber auch von gemachten Erfahrungen und de Erfüllungsgrad der Bedürfnispyramide von Maslow lassen sich die Form und der Antrieb zu einem aggressiven Verhalten erklären.

Nachgewiesen ist dabei beispielsweise, dass der Mangel an Schlaf als Foltermittel gilt und zu einer gesteigerten Aggression und damit einer höheren potenziellen Gewaltbereitschaft führen kann. Die Person ist mangels Erholung schneller gereizt und hat ihre Emotionen weniger unter Kontrolle. Die Folge ist (auch unbegründete) Aggression.

Gewalt ist auf Emotionen, das menschliche Lernen und biologische Prozesse zurückzuführen

Eine andere Erklärung findet ihren Ansatz in der körperlichen Energie und ist somit auf die biologischen Zusammenhänge zurückzuführen. Menschen, die ihre überschüssige Energie nicht abbauen können, handeln gewaltsam, da die Energie über die Muskulatur und durch den Einsatz von Kraft abgeleitet wird.

Die Psychologie spricht an dieser Stelle von einem Destruktionstrieb, den alle Menschen in sich tragen. Abhängig von ihrem Bildungsgrad, ihrer Sozialisation und dem Einsatz von Ritualen, wie beispielsweise dem Kampfsport oder Entspannungstechniken, sind sie im Stande, diese zu kontrollieren und auf natürliche Weise abzubauen, oder eben nicht.

Schon bei Kindern zeigt sich, wie gewaltbereit diese zu Handeln sind. Gehört die Gewalt, beispielsweise im Elternhaus zu ihrer Erziehung, werden sie diese Handlungsmaxime übernehmen. Ebenso sieht man bei traumatisierten Menschen, die selbst Gewalt erlebt haben oder Opfer von Gewalt geworden sind, eine höhere Gewaltbereitschaft und eine niedrigere Hemmschwelle, gewaltbereit zu sein.

Doch was kann man gegen Gewalt tun?

Täter, die immer wieder Gewalt anwenden, werden durch ihre Erfolge weiter ermutigt und gestärkt. Erst, wenn Sanktionen gegen sie immer wieder angewendet oder verstärkt werden, lernen sie, ihre Gewaltbereitschaft abzubauen und einsichtig zu handeln.

Heutzutage finden wir auch ein gesellschaftliches, destruktives Verhalten in unbewusstem Handeln. Menschen führen Kriege und verschmutzen die Umwelt. Dadurch zerstören sie gewaltsam ihren eigenen Lebensraum. Andere handeln bewusst und zerstören Gegenstände oder greifen andere, unschuldige Menschen an. Der Vandalismus und die Angriffe, auf unschuldige Menschen, sind Gewaltakte gegen Systeme und sind meist auf Mobbing oder Perspektivlosigkeit und Ausgrenzung zurückzuführen.

Leider sind solche Verhalten nicht allein durch Regeln und Gesetze kontrollierbar. Vielmehr bedarf es einer kontinuierlichen Begleitung und dem Erleben von positiven Effekten durch entgegengesetztes, soziales Handeln.

Krav Maga Combatives setzt sich für Gewaltprävention ein

Wir setzen Zeichen in der Gewaltprävention und versuchen, die Gewalt als etwas Ganzheitliches in unserer Gesellschaft zu betrachten. Wir wollen dazu beitragen, dass Menschen, die Gewalt erlebt haben, damit umgehen können und alle wissen, wie sie sich in einer Konfrontation mit Gewalt verhalten sollten. Mit diesem Fokus richten wir unser Angebot sowohl an Einzelpersonen, aber auch an Betriebe und Firmen. Denn auch Teams und Angestellte in bestimmten Berufen werden heute schneller Opfer von Gewalt und Bedrohung am Arbeitsplatz und in der Freizeit oder Familie.

Krav Maga Combatives eignet sich als Gewaltprävention für jede*n

Elemente aus dem Urban Combatives und Krav Maga sind dabei eine sehr effektive Methode, selbstbewusster und selbstsicherer zu werden und zugleich kontrollierter auf die eigenen Emotionen zu reagieren. Hier werden neben Techniken, auch das Bewusstsein und die Selbstwahrnehmung gestärkt.

Studien belegen, dass das eigene Verhalten und die Reflektion dazu führen, in gefährlichen Situationen richtig und effizient zu handeln. Oft reichen schon eine sichere Stimmlage sowie aufrechte Körperhaltung, um mehr Eindruck zu schinden und nicht in das Hamsterrad der Gewalt oder eine Opferrolle zu geraten.

Krav Maga Combatives sorgt für geistige und körperliche Stärke und mehr Sicherheit

Krav Maga & Urban Combatives stärkt Körper und Geist und bringt somit zwei wichtige Komponenten in Einklang. Neben Techniken und Hanldungsmaximen schulen wir die Netiquette, dem Gegner zu begegnen und Grenzen klar und sicher aufzuzeigen. Das führt dazu, dass der Einsatz von Gewalt schon durch eine vermehrte Achtsamkeit vermieden werden kann.

Mit unserem Programm sind wir damit für viele Institutionen und Behörden, aber auch Sicherheitsfirmen und Schulen ein wichtiger Partner, um den Umgang mit den eigenen Emotionen und der Gewaltprävention gerecht zu werden. Wir schaffen ein Bewusstsein für ein faires Miteinander und vermitteln mit unserem Trainingskonzept ethische und gleichzeitig nachhaltige Werte für ein gewaltfreies Miteinander und der Reduktion von destruktivem Handeln.

Überzeuge dich selbst und buche direkt deinen persönlichen Trainingstermin!  

Wir freuen uns auf dich!

Das KMC-Team

Wie erkenne ich Mobbing und Cybermobbing

Was kann ich gegen Mobbing und Cybermobbing tun?

Mobbing passiert in direkten Begegnungen oder durch bewusstes Ausschließen einer Person. Das Cybermobbing erfolgt über das Internet und die sozialen Medien. Häufig kommt hier die Rufschädigung hinzu.

Mobbing, egal in welcher Form, kann jeden treffen. Erwachsenen, aber auch immer häufiger Kinder und Jugendliche werden Opfer von Mobbing und Cybermobbing. 500.000 Fälle zählen die Schulen in diesem Jahr.

Meist handelt es sich dabei um Aktivitäten durch andere Schüler, Vereinsmitglieder oder Gruppenmitglieder in den verschiedensten Vereinigungen. Dabei sind beide Parteien stets Mitglieder einer gleichen Gruppe. Opfer und Täter sind dabei auf einer gleichen Hierarchieebene (Kollegen oder Schüler) oder einander über- bzw. untergeordnet (Chef und Angestellte).

Mobbing ist eine Spirale, die sich mit jeder Handlung weiterzuspitzt. Die Angreifer tun etwas und verstärken damit die Angst des Opfers. Meist handelt sich bei den Angriffen um bewusste Schikane oder das konsequente Ausgrenzen einer einzelnen Person über einen langen Zeitraum. Das Mobbing ist nicht alleine ein seelischer Angriff auf eine Person, sondern kann auch einen körperlichen Bezug haben. Ziel der Attacken ist es dabei, das Selbstwertgefühl der betroffenen Person systematisch zu zerstören.

Oft fällt es Mobbing Opfern schwer, Hilfe zu suchen. Die Grenzen zu Beleidigung sind schwammig. Zunehmende Emotionen und eine Verzerrung der Wahrnehmung, als eigener Schutz, lassen die Grenzen verschwimmen. Die Beweislage wird dann schwierig.

Was Sie konkret tun können bei Mobbing:

Wer Opfer von Mobbing ist, sollte ein Tagebuch führen. Dies dient in der Regel als ausreichender Nachweis und belegt den längeren Zeitraum, als auch die Regelmäßigkeit und Verstärkung von Mobbing Angriffen durch die Täter.

Ansprechpartner sind Freunde und Bekannte, aber auch der Weißer Ring oder das Notruftelefon, die erste Hilfe leisten. Betroffene sollten auch eine Anzeige bei der Polizei in Erwägung ziehen.

Ein Selbstschutztraining kann ein hilfreicher Schutz vor Mobbing sein und unterstützt mit einer gezielten Körpersprache, um nicht Opfer von Mobbing zu werden und mehr Selbstbewusstsein auszustrahlen.

Überzeugen Sie sich gerne selbst in einem unserer kostenlosen Probetrainings und erlernen Sie die grundlegenden Techniken, die jeder Mensch schon mit sich bringt und die nur noch fein getunt werden muss: Die Körpersprache, Haltung und nonverbale Kommunikation in Kombination mit Achtsamkeit und Selbstsicherheit. Damit beherrschen Sie wichtige Grundlagen für ein deeskalierendes Verhalten und setzen Zeichen in der Gewaltprävention!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr KMC-Team

Körpersprache, Mimik, Gestik in der Selbstverteidigung

Bist du ein potenzielles Opfer – ja oder nein?

Täter und Opfer kennen sich oft nicht, wenn es zu einer Straftat kommt. Trotzdem greifen Täter nur in seltenen Fällen „spontan“ zu.  Vielmehr erarbeiten sie sich zuvor ein klares Beuteschema, an dem sie ihre Opfer messen und ausmachen.

Viele Täter suchen sich ihre Opfer aufgrund deren Körpersprache aus. Sie beobachten diese eine Zeitlang. Oder sie greifen direkt zu, wenn sie die „Opferhaltung“ in einer Person erkennen. Dazu nutzen sie bestimmte Entscheidungskriterien.

Entscheidungskriterien die Täter als Maßstab verwenden

Täter überlegen sich genau, wann der richtige Zugriff möglich ist. Sie planen ihre Tat und scannen ihr Revier vorher genau ab.

Zum einen wählen sie für einen Übergriff meist unbelebte Bezirke, dunkle Gassen oder Parks. Immer häufiger ist auch die Bahn oderbestimmte Stadtbezirke beliebte Angriffsziele.

Doch nicht allein die Beschaffenheit des Tatorts ist entscheidend.

Vielmehr suchen sich die Täter ihre Opfer nach der Körpersprache aus! Damit folgen sie einem sicheren Beuteschema, denn Menschen, die ihre Körpersprache nicht reflektieren und gezielt einsetzen, sind beliebte Opfer. Und davon gibt es viele!

Schließlich wissen viele Menschen nicht, dass ihre Kommunikation zu einem erheblichen Teil aus ihrer Körpersprache, ihrer Haltung und ihrem Auftreten besteht. Gestik und Mimik sagen dabei meist mehr als tausend Worte! Vor allem einem Täter, der sich darauf spezialisiert hat und Opfer schnell an diesen Schwachstellen erkennt.

Deine Körpersprache entscheidet, ob du ein potenzielles Opfer bist!

Wenn du in den Spiegel schaust, achte einmal auf deine Haltung. Alternativ kannst du auch einen Spaziergang durch die Stadt machen und Menschen beobachten. Schnell wird dir auffallen, wie entscheidend die Körpersprache ist und, welche Wirkung sie erzeugt. Vielleicht erkennst du sogar jemand Tatverdächtigen aufgrund seines Verhaltens und der Weise, wie er sein Gebiet observiert?

Unsicherheit oder auch Angst machen sich körperlich bemerkbar. Die Schulter hängen nach unten durch. Der Körper wirkt leicht nach innen gebogen. Du siehst aus, als wolltest du deine Organe und deine empfindlichen Körperstellen intuitiv schützen. Die Folge: Deine Haltung spricht für sich! Du strahlst aus, dass du verletzlich bist und dich durch deine Haltung vor etwas schützt. Du willst nicht auffallen. Du machst dich klein. Du hast Angst!

Da du deinem Gegenüber so signalisierst, dich mit deiner Unsicherheit abgefunden zu haben, ist von dir wenig Widerstand zu erwarten. Das ist fatal, denn: Täter nutzen das schamlos aus! Du bist sein nächstes Opfer!

Eine sichere Körperhaltung zu demonstrieren hat Vorteile!

Die Körperhaltung bringt dir mehr Sicherheit. Dich mit ihr zu beschäftigen hat viele Vorteile.

Ein erster Vorteil liegt auf der Hand: Mit einer selbstbewussten Körperhaltung wirst du von Tätern nicht pauschal als Opfer eingestuft.

Wenn du bewusst durch den Alltag gehst und dabei auf deine Haltung und dein Umfeld achtest, dann nimmst du Gefahren schneller wahr. Du entwickelst einen sechsten Sinn und erkennst im Vorfeld, wann sich eine Bedrohung anbahnt. Dadurch kannst du deutlich effizienter reagieren und bleibst durch die gedankliche Vorwegnahme der Gefahr handlungsfähig. Du bewahrst dich mit deiner bewussten Wahrnehmung vor einer Schockstarre.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du mit der Entwicklung eines Bewusstseins für eine sichere Haltung auch gleichzeitig im Stande bist, potenzielle Täter schneller zu erkennen.

Die Körperhaltung von potenziellen Tätern durch die Entschlüsselung der Körpersprache entlarven

Täter fokussieren sich auf ihr Umfeld. Bevor sie „Zuschlagen“ orientieren sie sich genau und observieren ihr Umfeld und anwesende Personen. Diesen „Scan Blick“ bemerkst du, wenn du dich ein wenig mit Körpersprache auskennst. Sie verhalten sich „auffällig unauffällig“. Schnell fühlen sie sich durch deine Anwesenheit oder deine Blicke provoziert.

Aus dem Grund solltest du ganz genau auf dein Verhalten achten. Erkennst du verdächtige Personen, musst du die richtige Haltung und Körpersprache einnehmen. Einen direkt Blickkontakt oder ein unsicheres Auftreten solltest du tunlichst meiden. Am besten begibst du dich aus der Gefahrenlage und holst die Polizei.

Deine Körpersprache beantwortet dir die Frage, ob du ein potenzielles Opfer bist

Wenn du dich schützen möchtest und mehr über die Körpersprache erfahren willst, solltest du ein Selbstschutztraining  bei Tao Sports Selbstverteidigung besuchen. Hier lernst du die verschiedenen Bedrohungslagen und die Antworten darauf kennen. Professionelle Trainer vermitteln dir, wie du dich richtig verhältst. Sie zeigen dir, wie du mit deiner Körperhaltung klare Signale schaffst und wie du Gestik, Mimik und Körpersprache so einsetzt, dass du nicht als Opfer eingestuft wirst!

Erkundige dich jetzt und lerne mehr über dich und deine Wirkung auf andere!

Lust auf ein kostenloses Probetraining in Wassertrüdingen oder Unterhaching? Einfach melden und einsteigen!

Informiere dich jetzt über unser Angebot und vereinbare gleich ein kostenloses Probetraining. Damit machst du dein Leben sicherer und zeigst Zivilcourage anderen gegenüber!

Dein Team von Krav Maga Combatives

Sei Dein eigener Bodyguard

Werde aktiv und nimm dein Selbstschutztraining “ SELBST “ in die Hand !

Ein Bodyguard ist in Selbstschutz und Selbstsicherheit bestens geschult. Er ist dazu da, andere zu beschützen und dabei das Umfeld stets zu sichern. Die besondere Kunst liegt darin, dabei nicht aufzufallen und der zu schützenden Person ein möglichst freies Lebensgefühl zu gewährleisten und gleichzeitig das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

Bei unsvermitteln wir dir diese Ansätze, damit du dich als Person unauffällig schützen kannst und für den Ernstfall richtig ausgebildet bist. Wir zeigen dir, wie du mit der Intuition eines Bodyguards und Achtsamkeit dein Umfeld richtig sicherst und so potenzielle Gewalttaten besser abwehren kannst. Du verwandelst Angst und Unsicherheit in Energie und setzt deine Sinne ganz bewusst ein.

Damit bieten wir ein Selbstsicherheitstraining, das nicht auf die Offensive setzt, sondern für ein defensives und reaktives Handeln im Notfall steht. Mit Krav Maga Combatives bleibst du aufmerksam. Du bewertest die Gefahrenlagen richtig. Du handelst effizient und aus deiner natürlichen Körpermitte heraus. Ganz wie ein Bodyguard.
Der Bodyguard im Hintergrund

Bodyguards und Personenschützer verhalten sich unauffällig. Für viele sind sie unsichtbar. Vielleicht erinnerst du dich an deinen letzten Konzertbesuch? Oder an eine Nachrichtenübertragung im Fernsehen, bei der berühmte Persönlichkeiten oder Politiker aufgetreten sind? Künstler, Politiker und andere Personen, die öffentlich gefährdet sind, haben alle einen oder mehrere Bodyguards. Das Besondere daran: Im Alltag bemerkt man sie nicht. Sie kleiden sich unauffällig, observieren die Umgebung stets aus dem Hintergrund und verhalten sich dabei sehr defensiv.

Dieses Verhalten ist ein gutes Vorbild für jeden, der Selbstschutz und Selbstverteidigung trainieren und lernen möchte. Denn so, wie andere auf ihren Schutzengel vertrauen, so kannst du auch deine Sinne zu deinem inneren Bodyguard trainieren.

Deine Intuition und deine Wahrnehmung werden bei Krav Maga Combatives so geschult, dass du Gefahren schneller wahrnimmst oder diese schon durch dein Auftreten und Handeln verhinderst. Im Notfall weißt du dennoch intuitiv richtig zu handeln. Dabei nutzt du deine individuelle Körperkraft und natürliche Bewegungen, die authentisch zu deinem Bewegungsmuster sind. Anstelle von bestimmten und einstudierten Griffen und Kicks aus der Selbstverteidigung wie beispielsweise dem Karate und dem Thai Boxen, die präzise und auf Wettkampfniveau trainiert werden, kann bei Krav Maga Combatives jeder lernen, seinen Körper so einzusetzen, dass er Gefahren abwendet und den Feind abwehren kann. Neben dem körperlichen Training geht es bei Krav Maga Combatives auch um die Bedrohungsstufen, das Notlagegesetz und zu erlernen, wie du dich effizient und individuell im Notfall verhalten kannst. Eben wie ein Bodyguard. Außerdem findest du in Krav Maga Combatives zahlreiche Elemente aus der traditionellen Kampfkunst automatisch und an authentische Alltagssituationen adaptiert, wieder.
Alle Sinne auf Selbstschutz programmiert mit Krav Maga Combatives

Krav Maga Combatives spricht alle deine Sinne an und setzt besondere Trigger, die die richtigen Handlungsmuster in gefährlichen Situationen automatisch auch im Unterbewusstsein einleiten. Zudem trainierst du deine Achtsamkeit und lernst, wie du Gefahren, etwa durch die falsche Kleidung, Waffen oder unsicherem Auftreten bereits vermeidest.

Krav Maga Combatives ist ein Straßenkampf. In diesem trainierst du deinen Körper (Kraft und Fitnesslevel) sowie deine Ausdauer (Durchhaltevermögen, Kondition) und dein Mindset (Siegeshaltung, sicherer Körpersprache). Außerdem erlernst du zahlreiche Taktiken aus den Bereichen Achtsamkeit, Qi Gong und der Atmung. Alles, was ein Bodyguard braucht.
Das frühzeitige Erkennen von Gefahrensituationen

Das Training trainiert deine Wahrnehmung und deine Achtsamkeit. Nach einiger Zeit wirst du dein Umfeld bewusster beobachten. Du kannst (potenzielle) Täter von Anfang an richtig klassifizieren und so die Gefahrenlage besser bewerten. Gleichzeitig entwickelst du mehr Selbstbewusstsein und verbesserst deine Kondition und Körperhaltung. Eine sichere, aufrechte Haltung, tiefe und ruhige Atmung sowie klare Kommunikation (verbal und non-verbal) helfen dir, deine Sinne wie ein Bodyguard einzusetzen und ein besseres Gespür für das Geschehen um dich herum zu bekommen.